Bahnhof Berlin Ostkreuz

Im Rahmen der Wiederherstellung der Berliner Eisenbahnringe genießt der Bahnhof Berlin Ost-Kreuz einen hohen Stellenwert. Hier kreuzt sich die Ost-West-Gleistangente mit dem östlichen Eisenbahnring der Stadt. Den Kreuzungspunkt bildet der in 2 Ebenen errichtete Bahnhof Ostkreuz. Dieser lange Zeit vernachlässigte Eisenbahnkreuzungspunkt sollte sowohl städtebaulich als auch nutzerkonform unter Beachtung denkmalpflegerischer Belange aufgewertet werden. Die Bahnsteiganlagen wurden erweitert. Der Ringbahnhof erhielt eine großflächige gläserne Überdachung.

Vor allem wegen der geplanten großformatigen gläsernen Bahnsteigüberdachung, die quer zur Hauptwindrichtung entstand, wurden strömungstechnische Untersuchungen zur Auswirkung dieser Überdachung auf das Bahnhofsumfeld gefordert. Dabei war zu prüfen, in welcher Form die Aufenthaltsqualität und Behaglichkeit auf den Vorplätzen des Bahnhofs und im Bahnhofsumfeld durch die Konstruktion beeinflusst werden würde. Am maßstäblichen Modell wurden Windkanalstudien durchgeführt und Vorschläge zur Gestaltung der Bahnhofsüberdachung erarbeitet, damit die angestrebten Qualitätskriterien im Bahnhofsumfeld erreicht werden können.


 
In einer ergänzenden Finite-Elemente-Berechnung (CFD-Studie) wurden basierend auf den Ergebnissen der Windkanalstudie die Behaglichkeitskriterien und Aufenthaltsqualitäten auch innerhalb des Bahnhofes und auf den Bahnsteigen untersucht und optimiert.

Auftraggeber: 
Verkehrsbau Projekt GmbH
Stadt: 
Berlin
Arbeiten: 
Windkanaluntersuchungen
Ablieferung: 
2000
Architekten: 
JSK Berlin