Kokerei Zollverein

Der RVR Grün plante einen neuen Gleisanschluss auf dem Gelände der Kokerei Zollverein zu errichten. Hierzu sollten in Teilbereichen vorhandene Gleisabschnitte genutzt werden. Das vom Bahnhof Essen-Altenessen parallel zur Köln-Mindener-Strecke verlaufende Anschlussgleis sollte, abweichend von der bisherigen Gleisführung, um den sogenannten Kohletiefbunker herumgeführt werden und hinter dem Bahnsteig Zollverein mit einem Bremsprellbock enden.

Insgesamt war die Errichtung von zwei Bahnsteigen mit einer Länge von 150 m bzw. 60 m geplant. Auf der Gleisanlage waren der Betrieb von historischen Schienenbussen sowie von dampfbetriebenen Sonderzügen vorgesehen.

Zur Ermittlung der Auswirkungen der geplanten Zugfahrten auf dem neuen Gleisanschluss erfolgt eine getrennte Berechnung der Feinstaubimmissionen aus dem regulären Bahnbetrieb auf der DB Strecke 2650 (Köln-Mindener-Bahnlinie) und der Immissionen aus dem Schienenbus- und dampfbetriebenen Sonderzugverkehr.

Die so ermittelten Immissionen waren mit den Grenzwerten der 22. BImSchV bezogen auf dem Jahresmittelwert und das Kurzzeitkriterium für Feinstaub (PM10) zu vergleichen und beurteilen.

Auftraggeber: 
RVR Ruhr Grün
Stadt: 
Essen
Arbeiten: 
Luftschadstoffuntersuchung
Ablieferung: 
2009