Staatsoper Unter den Linden

Die Staatsoper Unter den Linden, erbaut 1741 bis 1743 nach Plänen des Architekten Georg Wenzelslaus von Knobelsdorff, ist das erste Opernhaus in Berlin. Im Berliner Volksmund auch „Lindenoper“ genannt, war es seinerzeit das größte Opernhaus Europas. Seit 2010 findet die aufwendigste Sanierungsmaßnahme in der Geschichte der Staatsoper statt. Unter strengen denkmalpflegerischen Aspekten wird das gesamte Gebäudeensemble auf ein zeitgemäßes sicherheitstechnisches Niveau gebracht. Zusätzlich ist die Verbesserung der Akustik eines der Hauptziele der Sanierung. Eine Anhebung der historischen Saaldecke um ca. 5 m erhöht das Saalvolumen um fast 50 % des Gesamtvolumens. Durch die Anhebung entsteht oberhalb der Ränge eine nachhallende Galerie. Um diese Lücke zu schließen, wurde ein optisch geschlossenes aber akustisch transparentes Netzwerk entwickelt. Für die Umsetzung dieser Sanierungsmaßnahmen wurden raumakustische Berechnungen anhand eines maßstabsgetreuen Modells durchgeführt. Als Teil der Audio-Visuellen-Gestaltung wurde natürliche Akustik mit erweiterten elektroakustischen Systemen integriert.

Projektzeitraum 1: 2008 - 2011

Projektzeitraum 2: 2010 - 2014

Auftraggeber: 
Stadt Berlin
Stadt: 
Berlin
Arbeiten: 
Beratung Raumakustik, Gebäudeakustik Beratung Ausstattung audivisuale Ausstattung (Sound, Video, Raumkommunikation, etc.)
Architekten: 
HG Merz