Mein Lieblingsbuch, eine Hängematte und ein gutes Taschenmesser
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Ich habe an der Uni Köln Geographie im Bachelor und Master studiert.
Ich habe eine Weile an der Uni als wissenschaftliche Hilfskraft gearbeitet, aber Peutz ist das erste Unternehmen, bei dem ich fest angestellt bin.
Ich habe mich im Laufe meines Masters immer stärker in Richtung Stadtklima und Mikroklimamodellierungen mit ENVI-met spezialisiert. Daher war ich bewusst auf der Suche nach einem Job in dem Bereich. Trotz der Wichtigkeit von Klimaanpassung war es gar nicht so einfach in der Nähe von Köln Büros zu finden, die zu meinem Schwerpunkt passen. Irgendwann bin ich dann auf Peutz gestoßen. Mich hat sehr angesprochen, dass es eine Klimaabteilung gibt, die sich sowohl mit meiner Thematik beschäftigt als auch verschiedene andere Bereiche umfasst und breit aufgestellt ist.
Etwas länger als ein halbes Jahr.
Ich arbeite hauptsächlich an Projekten, die sich mit Mikroklima- und Kaltluftuntersuchungen beschäftigen.
Auf jeden Fall. Dadurch, dass ich mich in meinem Studium schon viel mit Geodaten und mit Klimadaten beschäftigt habe, kann ich viel Wissen aus meinem Studium nutzen.
Mein Arbeitstag startet meist damit, dass ich erstmal meine Mails checke und schaue, ob es etwas Dringendes gibt (natürlich nicht ohne meinen morgendlichen Kaffee). Danach arbeite ich viel mit Geodaten und Klimadaten. Ich sammle die Daten und bereite sie auf, baue Modelle und werte Ergebnisse aus, um zu sehen, wie sich Bauprojekte auf das Stadtklima auswirken. Zwischendurch stimme ich mich mit Kolleg:innen oder Auftraggeber:innen ab, nehme an Meetings teil und übernehme auch mal Spezialaufgaben zur Datenanalyse oder Planung von Wetterstationen. So ist der Alltag sehr abwechslungsreich und es gibt immer wieder neue Herausforderungen.
Das Arbeitsklima ist sehr entspannt und kollegial. Auch mit der Teamleitung und Geschäftsführung kann man locker quatschen und ich habe das Gefühl alles fragen zu können. Dank flexibler Arbeitsplätze kann man sich einfach dahinsetzen, wo es gerade passt. Da die Türen meistens offen stehen, kommt es auch durchaus vor, dass jemand für einen kurzen Plausch am Büro stehen bleibt.
Ich glaube, man muss bei manchen Sachen schon etwas Geduld haben, weil Planungsprozesse langwierig sein können. Man muss auch in der Lage sein, schnell zwischen den Projekten hin und her zu wechseln, wenn neue Infos kommen oder Rückmeldungen und Fragen zu Berichten, also eine gewisse Organisationen braucht es. Und man sollte auch ein bisschen kreativ, flexibel und offen sein, um für individuelle Situationen Lösungen zu finden.
Besonders spannend finde ich es, wenn die Modellierungen fertig sind und ich mir das erste Mal anschaue, was die Planung für räumliche Auswirkungen hat und was dafür die Ursachen sein könnten. Und dann natürlich zu überlegen, wie man das Ganze klimatisch verbessern könnte und damit einen kleinen Beitrag leisten kann unsere Städte klimaangepasster zu machen. Aber ich finde es auch immer toll, wenn ich kleine Tüftelaufgaben bekomme, bei denen ich im ersten Moment gar nicht weiß, wie ich die lösen soll, aber dann wieder etwas Neues lerne.
Ganz konkrete Ziele habe ich eigentlich nicht. Ich glaube meistens ergeben sich neue Möglichkeiten auch einfach und ich würde gerne einen Job machen, der abwechslungsreich bleibt und bei dem ich immer neu herausgefordert werde. Wenn sich etwas mehr Geländearbeit und die Möglichkeit für Messungen ergibt, würde ich mich darüber sehr freuen.
Ja, definitiv. Ich wurde als Berufseinsteigerin super eingeführt und fühle mich in meinem Team sehr wohl.
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