Von Tierhaltungsanlagen werden neben Gerüchen auch Bioaerosole emittiert. Bioaerosole sind Partikel, die aus Pilzen, Sporen, Bakterien, Viren und weiteren biologischen Substanzen bestehen. Mit den Luftströmungen werden Bioaerosole in die Umgebung transportiert. Im Nahbereich von Tierhaltungsbetrieben können Bioaerosole zu gesundheitliche Beeinträchtigung führen.
Für die Ermittlung der Bioaerosol-Emissionen wird auf Ansätze der VDI-Richtlinien 4255, Blätter 3 und 4 sowie auf aktuelle Erkenntnisse aus Studien zurückgegriffen.
Die Ausbreitungsberechnungen erfolgen in der Regel mit dem lagrangeschen Partikelmodell AUSTAL gemäß den Vorgaben der TA Luft. Im Falle von komplexen Ausbreitungsbedingungen können die Windfeld- und Ausbreitungsberechnungen auch mit LASAT, GRAMM/GRAL oder MISKAM erfolgen.
Die Beurteilung der Bioaerosolimmissionen erfolgt gemäß den Leitparametern und Orientierungswerten des „Leitfaden zur Ermittlung und Bewertung von Bioaerosol-Immissionen der Bund/Länderarbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz“.
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